Leichte Sprache

Das ist leichte Sprache

Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache besser verstehen.
Denn Leichte Sprache befolgt einige Regeln.

Zum Beispiel:
Die Sätze sind kurz.
Fremd-Wörter werden erklärt.
Absätze unter-teilen den Text.
Das heißt, da ist ein Abstand zwischen zwei Abschnitten.
Bilder helfen beim Verstehen.

Leichte Sprache hilft vielen Menschen,
die Texte besser zu verstehen.

Zum Beispiel:

• Menschen mit Lern-Behinderung

• Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können

• Menschen, die nicht so gut Deutsch können

• Menschen, die Gebärden-Sprache sprechen

So verstehen alle die Texte.
Wenn Menschen viel verstehen,
wissen sie mehr.
Dann können sie besser selbst entscheiden.

Symbol für leichte Sprahce

Gemeinde- Unfall- Versicherungs -Verband Hannover und die Landes - Unfallkasse Niedersachsen

Der Gemeinde-Unfall-Versicherungs-Verband Hannover und die Landes-Unfallkasse Niedersachsen sind Versicherungen, die Menschen nach einem Unfall helfen.
Zum Beispiel, wenn Sie einen Arbeits-Unfall hatten.

Sie bezahlen Ärzte, die dem Menschen nach dem Unfall helfen.
Oder sie bezahlen den Rollstuhl,
wenn jemand nach einem Unfall nicht mehr gehen kann.
Sie helfen auch bei der Arbeits-Suche,
wenn der Mensch nicht mehr in seinem alten Beruf arbeiten kann.

Viele Menschen sind bei ihnen versichert.
Zum Beispiel:

• Kinder-garten-Kinder und Schüler

• Menschen bei der Arbeit.

Für den Gemeinde-Unfall- Versicherungs-Verband Hannover und die Landes-Unfallkasse Niedersachsen ist Prävention sehr wichtig.
Prävention bedeutet: Vorbeugung oder Verhüten.
Beide geben also Tipps,
damit kein Unfall am Arbeits-Platz passiert.
Und sie zeigen den Menschen,
wie sie gesund und fit bleiben können.

Prävention ist uns besonders wichtig

Jeden Tag passieren Unfälle.
Sie passieren an Schulen, in Kinder-Tages-Stätten und an Arbeits-Plätzen.
Für uns ist es besonders wichtig, dass nicht mehr so häufig Unfälle passieren.

Deshalb unterstützen wir unsere Mitglieder bei der Prävention.
Das bedeutet: Vorbeugung.
Das heißt: Wir helfen den Mitgliedern, Gefahren zu vermeiden und sich bei der Arbeit wohl-zu-fühlen.
Das ist der wichtigste Arbeits-Bereich.

Dafür bieten wir viele Sachen an.

Zum Beispiel: Experten schauen sich die Arbeitsplätze vor Ort an.
Und sie geben Tipps, was man besser machen kann.

Es gibt auch Seminare über Prävention.
Dort lernen die Mitglieder gemeinsam, was sie besser machen können.
Und wir veranstalten auch Wett-Bewerbe.
Dort können die Mitglieder sich darin messen, wer von ihnen mehr für die Prävention am Arbeits-Platz tut.
So können immer mehr Menschen sicher arbeiten
und sich an ihrem Arbeits-Platz wohl-fühlen.

Wir helfen beim Gesund-Werden

Wenn ein Erwachsener einen Unfall an seinem Arbeits-Platz hatte, muss er schnell wieder gesund werden.
Damit er wieder arbeiten kann.
Aber auch Schul-Kinder müssen schnell wieder in die Schule gehen,
wenn sie einen Unfall hatten.
Wir unterstützten diese Menschen beim Gesund-Werden.
Und wir helfen diesen Menschen, dass sie sich wieder im Alltag gut zurecht-finden.
Das nennt man in Schwerer Sprache Rehabilitation.
Zur Reha-bili-tation gehören drei wichtige Dinge.

die medizinische Rehabilitation.
Das bedeutet zum Beispiel:
Wir bezahlen Ärzte und Medizin und das Krankenhaus, wenn der Mensch operiert werden muss.
Oder wir bezahlen auch Hilfs-Mittel, wie einen Roll-Stuhl, wenn der Mensch so etwas braucht.

• Leistungen zur Teilhabe am Arbeits-Leben
Das bedeutet:
Nicht immer können Menschen nach einem Unfall in ihrem Beruf weiter-arbeiten.

Zum Beispiel:
Kann ein Versicherter nach einem Unfall nicht mehr laufen.
Dann braucht er eine Arbeit, die er auch im Sitzen machen kann.
Wir helfen dann dabei,
dass er diese neue Arbeit lernt und einen Arbeits-Platz findet.
Wir geben auch dem neuen Arbeit-Geber Tipps,
wie er mit seinem neuen Mitarbeiter am besten umgeht.

• Leistungen zur Teilhabe an der Gemeinschaft
Das bedeutet:
Der Mensch soll sich auch nach seinem Unfall selbst-ständig bewegen können.

Zum Beispiel:
hat ein Mensch nach einem Unfall nur noch einen Arm.
Er möchte aber auch weiterhin mit dem Auto fahren.
Dann helfen wir dabei, dass ein Auto extra für ihn umgebaut wird.
So kann der Mensch auch nach dem Unfall allein zur Arbeit fahren.
Oder auch zum Einkaufen.
Das macht ihn selbst-ständiger.

Wir helfen mit Geld-Leistungen

Wenn ein Mensch einen Unfall hatte, kann er oft nicht arbeiten.
Dann bekommt er auch keinen Lohn.
So fehlt ihm und seiner Familie Geld zum Leben.

Dann können wir helfen.
Wir geben dem Verletzten Geld, bis er wieder richtig arbeiten kann.

Zum Beispiel:
Wir zahlen Verletzten-Geld,
solange der Verletzte nicht an seinen Arbeits-Platz zurück-kehren kann.

Wir zahlen Übergangs-Geld,
wenn der Verletzte erst noch einen anderen Beruf lernen muss,
weil er in seinem alten Beruf nicht mehr arbeiten kann.

Wir zahlen Pflege-Geld,
wenn der Verletzte während der Rehabilitation zu Hause versorgt werden muss,
weil er allein nicht zurecht-kommt.

Manchmal sterben Menschen auch bei einem Arbeits-Unfall.
Und der Familie fehlt dann der Lohn von dem Verstorbenen.
Dann müssen wir auch für die Familie von dem Verstorbenen sorgen.
Wir zahlen dann zum Beispiel Hinter-bliebenen-Rente.
So ist auch dann die Familie gut versorgt.