„Wir kümmern uns um die Kümmerer“ - Die neue Ausgabe von „Zu Hause pflegen – gesund bleiben!“ ist da

1. November 2018

©Thomas Imo/photothek.net ©Thomas Imo/photothek.net

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey will die Voraussetzungen für die häusliche Pflege verbessern und dafür der Familienpflegezeit mehr Spielraum verschaffen. Diese Pläne nennt sie in einem Interview mit dem Magazin „Zu Hause pflegen – gesund bleiben!" des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Hannover und der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH).

Dass Handlungsbedarf besteht, ist unbestritten: Rund 70 Prozent der rund 2,9 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden von ihren Angehörigen gepflegt. Die wiederum bewegen sich häufig an der Grenze ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit. Für sie sollen nun praxistaugliche, auch in kleineren Betrieben umsetzbare Modelle entwickelt werden, damit Familien selbst entscheiden können, ob und wie sie Pflege organisieren. „Das ist ein spannender Prozess", sagt Roland Tunsch, Geschäftsführer des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Hannover, „den wir als gesetzliche Unfallversicherung für pflegende Angehörige in Niedersachsen mit großem Interesse verfolgen."

Gesundes Essen clever vorkochen

Auf viele pflegende Angehörige wartet nach dem Job zu Hause gleich die nächste Anforderung. Eine gesunde Ernährung bleibt dabei oft auf der Strecke. Das muss aber nicht so bleiben. Wer zum Beispiel an einem Tag ein großes Omelett mit Salat zaubert, kann das restliche Omelett am nächsten Tag lecker mit Schinken, Rucola und Tomaten belegen und wird auf gesunde Weise satt.
Weitere pfiffige Rezept-Ideen finden Sie im Pflegemagazin.

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