Noch einmal etwas Neues wagen.
Wie Ü60er zu ihrem Sport finden

10. September 2020

Was bewegt ältere Menschen, eine neue Sportart zu lernen? Oder zu wieder einem liebgewonnenen Sport aus ihrer Jugend zu widmen? Und sind sie dabei im Vorteil oder im Nachteil, wenn es um das Verletzungsrisiko geht – Stichwort: Erfahrung und Vorsicht gegenüber veränderten körperlichen Möglichkeiten? Antworten auf diese Fragen geben drei Sportlerinnen und ein Sozialpsychologe in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Sicher zu Hause & unterwegs", herausgegeben von der Landesunfallkasse Niedersachsen (LUKN) und dem Gemeindeunfallversicherungsverband Hannover (GUVH) und der Aktion Das sichere Haus (DSH).

Marianne Papendieck zum Beispiel gehörte, nachdem sie mit 53 Jahren angefangen hatte, an Schwimmwettkämpfen teilzunehmen, jahrzehntelang zur deutschen und europäischen Spitze in ihrer Altersklasse. Spezialgebiet: das Kraulschwimmen. „Zum Spaß", habe sie damals wieder angefangen, sagt die heute 83-Jährige, die bis 2008 auch Vorsitzende des Fachausschusses Masterssport im Deutschen Schwimmverband war. Und das Verletzungsrisiko? „Es gibt auch leichtsinnige Ältere", meint dazu Professor Jens Kleinert. Der Leiter der Abteilung Gesundheit und Sozialpsychologie am Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln meint damit, dass das Risikobewusstsein nicht zwingend mit dem Alter sinkt, und dass es darauf ankommt, seine aktuellen Fähigkeiten realistisch einschätzen zu lernen. Dabei helfen Gespräche mit dem Arzt, guten Freunden oder auch den zukünftigen Trainern.

Ein Messer für jeden Zweck
Großes Kochmesse, Gemüsemesse, Schäl- oder Tourniermesser, Filiermesser, und, ach ja: Brotmesser und Tomatenmesser. In der idealen Küche gibt es alle diese Schneidwerkzeuge mit bestem Schliff und stets griffbereit. Die Wirklichkeit kann davon allerdings abweichen. Dann wird schon mal die Tomate mit dem Kochmesser geachtelt. Der Fisch bekommt Kontakt mit dem Gemüsemesser. Unfälle lassen dann nicht lange auf sich warten. Vermeidungsstrategien und Tipps finden sich ebenfalls in der neuen Ausgabe von Sicher zuhause & unterwegs.

Und außerdem:
In weiteren Beiträgen geht es um das richtige Verhalten bei der Begegnung mit Wildtieren im Wald, um sicheres Rad fahren im Winter und um Work-Life-Balance. Und in Omas Tipp geht es dieses Mal um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Backpulver beim Hausputz.

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