Erste-Hilfe Aus- und Fortbildung

Unfälle geschehen plötzlich und unerwartet. Der Unternehmer muss dafür sorgen, dass nach einem Unfall unverzüglich Erste Hilfe geleistet, die ärztliche Versorgung veranlasst und der Verletzte sachkundig transportiert wird.

Zur Dokumentation von Erste-Hilfe-Leistungen finden Sie hier weitere Informationen.

Der GUVH und die LUKN übernehmen im Rahmen ihrer Haushaltsmittel in ihren Mitgliedsbetrieben und –einrichtungen für die erforderliche Anzahl von Ersthelfern auf Antrag die Kosten für die Erste-Hilfe Aus- und Fortbildung gem. DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" §26.

Die Kurse dürfen nur von ermächtigten Erste-Hilfe-Organisationen durchgeführt werden. Zur Abrechnung mit dem GUVH /der LUKN ermächtigten Erste-Hilfe-Ausbildungsstellen finden Sie unter www.bg-qseh.de.

Seit dem 01.04.2015 gelten bundesweit die Regelungen für die Erste-Hilfe-Aus-und Fortbildung.

 

Bitte beachten Sie bei der Antragsstellung, dass

  • die letzte Ausbildung mindestens 24 Monate zurückliegt.

  • der Antrag 6 Wochen vor dem Kursbeginn gestellt wird.

  • wir die Kosten für Honorarkräfte, Kurzzeitbeschäftigte, Integrationshelfer, Beamte (ausser Lehrkräfte) sowie Schüler nicht übernehmen können.

Sie können durch die Corona-Pandemie Ihre „Erste-Hilfe-Aus- oder Fortbildung nicht in dem Gültigkeitszeitraum Ihrer Kostenzusage durchführen?

Unsere Kostenzusagen behalten für 3 Monate nach Wiederaufnahme der Kurstätigkeit ihre Gültigkeit! Sie brauchen keinen neuen Antrag zu stellen.

 

Information zu Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildungen
– Corona-Virus-Pandemie

Wir empfehlen unseren Mitgliedsbetrieben bis zum 30. Mai 2020 an keiner Aus- oder Fortbildung zum Ersthelfer oder zur Ersthelferin teilzunehmen. Damit folgen wir den derzeitigen Vorgaben der politischen Entscheidungsgremien.

Sind bereits Teilnehmende zu Ersthelferkursen in den nächsten Wochen bis Ende Mai angemeldet und diese Kurse nicht bereits durch die ausbildende ermächtigte Stelle abgesagt worden, sollten sich die Mitgliedsbetriebe umgehend mit der ermächtigten Stelle zwecks einer Verschiebung der Aus- oder Fortbildung in Verbindung zu setzen.

Nach der DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" haben Unternehmensleitungen dafür zu sorgen, dass Ersthelfende in Betrieben in Zeitabständen von zwei Jahren fortgebildet werden. Sollte diese Frist aufgrund der Kurs-Absagen nun überschritten werden, zeigen sich der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover und die Landesunfallkasse Niedersachsen kulant. Nach Wiederaufnahme des Regelbetriebs sollten die Kurse nachgeholt werden. Bei deutlicher Überschreitung oder in Zweifelsfällen ist eine erneute Teilnahme an einer Erste-Hilfe-Ausbildung zu empfehlen.

Aktuelle Meldungen und FAQs finden Sie auf der Homepage der DGUV - Fachbereich "Erste-Hilfe"