Ein gelungenes Beispiel für Suchtprävention

16. Oktober 2020

Jugendlicher zeigt sein Handy ©westend61 - fotolia.com

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, traf in Berlin Auszubildende und Berufsschullehrkräfte, um mit ihnen über das Thema Sucht und Suchtprävention zu sprechen. Die Jugendlichen sind Preisträger des Kreativwettbewerbes von Jugend will sich-er-leben, dem bundesweiten Präventionsprogramm der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung ist Schirmherrin für das JWSL-Programmjahr zum Thema "Frei sein – Leben ohne Sucht

Das Thema "Sucht und Abhängigkeit" ist ein aktuelles Thema mit hoher Bedeutung für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: Die WHO schätzt, dass zwischen 20 und 25 Prozent aller Arbeitsunfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Suchtmitteln passieren. Nicht erst eine ausgeprägte Sucht ist gefährdend. Der einmalige Konsum zum Beispiel von Alkohol oder Cannabis bei der Arbeit kann ausreichen, um sich und andere zu gefährden.

Zur Meldung der DGUV

Hintergrund "Jugend will sich-er-leben"

"Jugend will sich-er-leben" (JWSL) besteht seit 1972 und ist ein Präventionsprogramm der gesetzlichen Unfallversicherung und ist heute das größte branchenübergreifende Präventionsprogramm für Auszubildende. Es erreicht bis zu 800.000 junge Beschäftigte und wird über die Landesverbände der DGUV allen Berufsschulen in Deutschland angeboten. Für Berufsschullehrkräfte und Ausbildende gibt es jedes Schuljahr eine kostenfreie DVD mit Unterrichts- und Unterweisungsmedien mit jährlich wechselnden Themen. Im August 2020 startete das neue Programmjahr mit dem Thema "Kommunikation". Alle Unterrichtsmaterialien und Medien des Themenjahres "Suchtprävention" sowie Informationen zu den Wettbewerben sind unter www.jwsl.de zu finden.