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Das tut mir gut - Rückzugsort für pflegende Angehörige

2. September 2026

©GUVH - KI generiert

Pflegende Angehörige erle­ben ihren Alltag oft als fremdbestimmt. Wer eine Pflan­ze pflegt, pflegt, emp­findet genau das Gegenteil. Die­ses Tun ist selbstbestimmt und zeigt schnell eine positive Wirkung. Hin­zu kommt, dass das Balkon­gärtnern für Pflegende auch immer eine kurze Auszeit vom anstrengenden Pflege­alltag bedeutet, ohne dass Haus oder Wohnung verlas­sen werden müssen.  Gärtnern hilft, nega­tive Gefühle, wie Wut und Überforderung abzubauen und in einem durchgetakte­ten Alltag freie Gestaltungs­möglichkeiten zu definieren. Auch ökologisch ist der Bal­kon kein Nebenschauplatz: Blühpflanzen bieten Insek­ten Nahrung, Kräuter erset­zen gekaufte Ware und ver­bessern das Mikroklima. Eine besondere Beziehung zu Pflanzen oder gar einen grünen Daumen braucht man fürs Balkongärtnern nicht und wer den eigenen Anspruch nicht zu hoch ansetzt, erhält sich lange die Freude am kleinen Grün. 

Weitere Informationen hierzu finden Sie im aktuellen Magazin "Ich pflege".