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Wie Inklusion im Arbeitsalltag gelingt

9. September 2026

Einstieg ins Auto mit Rollstuhl © andrey popov - fotolia.com

Damit Menschen mit Beeinträchtigungen erfolgreich am Arbeitsleben teilhaben können, braucht es mehr als gute Absichten: Entscheidend sind passende Strukturen, offene Kommunikation und Führungskräfte, die Inklusion als Teil einer guten Arbeitskultur verstehen. Die Titelgeschichte der neuen Ausgabe des Führungskräftemagazins top eins zeigt, welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind und welche Rolle Vorgesetzte dabei übernehmen. 

Führungskräfte müssen Inklusion aktiv vorleben und verankern.Um ihrer Verantwortung gerecht werden zu können, sollten Führungskräfte zudem Unterstützung erhalten, etwa durch Weiterbildungen, Beratung und Informationen zu Fördermöglichkeiten.  

Unterstützung suchen, Beratung nutzen 

Die erste Frage lautet: Gibt es interne Ansprechstellen, die unterstützen können? Dazu gehören beispielsweise Betriebsärztinnen und Betriebsärzte oder Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Ebenso sinnvoll ist der Austausch mit der Personalabteilung oder dem Betriebsrat. Vielleicht ist auch schon eine Schwerbehindertenvertretung im Unternehmen aktiv? Zudem beraten die zuständigen Unfallkassen, die einheitlichen Ansprechstellen sowie Integrations- und Inklusionsämter Führungskräfte bei Inklusionsprozessen.  

Individuelle Bedarfe berücksichtigen 

Menschen mit Beeinträchtigungen bringen unterschiedliche Voraussetzungen und Unterstützungsbedarfe mit. So gelten beispielsweise für die Kommunikation mit einem hörbeeinträchtigten Menschen andere Regeln als für Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen. Betroffenenverbände bieten hier spezifische Empfehlungen. Führungskräfte sollten in jedem Fall das Gespräch suchen und gemeinsam klären, welche Rahmenbedingungen ein erfolgreiches Arbeiten ermöglichen. Wie Führungskräfte darüber hinaus konkret die Teilhabe fördern und inklusive Arbeitsbedingungen schaffen können, zeigt der Beitrag in der neuen Ausgabe von top eins