Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie

Arbeitsprogramme 2013-2018

In den Jahren 2013-2018 werden Bund, Länder und Unfallversicherungsträger ihre, im Rahmen der GDA festgelegten Präventionsaktivitäten schwerpunktmäßig auf die Umsetzung von drei gemeinsamen Arbeitsschutzzielen ausrichten:

  • Verbesserung der Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes
  • Verringerung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen und Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich
  • Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingter psychischer Belastung

Für die Umsetzung dieser Ziele haben die GDA-Träger drei entsprechende Arbeitsprogramme aufgelegt. http://www.gda-portal.de/de/Startseite.html


Arbeitsprogramm Organisation

Das Arbeitsprogramm "Organisation" beinhaltet folgende drei Schwerpunkte:

  • Beratung und Überprüfung zur Arbeitsschutzorganisation durch die Aufsichtspersonen unter Berücksichtigung des ORGAchecks in Papierform
  • Verwendung des ORGAchecks durch die Mitglieder in der Online-Version oder Papierform
  • Aktivitäten zum Gütesiegel „Sicherheit mit System", ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS)

Der ORGAcheck ist ein Instrument zur Bewertung der Arbeitsschutzorganisation.

Hier geht es zur Online-Version: http://www.gda-orgacheck.de/daten/gda/index.htm


Arbeitsprogramm Psyche

Die übergeordneten Handlungsfelder des Arbeitsprogramms „Psyche" thematisieren:

  • das frühzeitige Erkennen arbeitsbedingter psychischer Belastungen und die Beurteilung in Hinblick auf Gesundheitsgefährdungen
  • die Entwicklung und Umsetzung präventiver, arbeitsorganisatorischer sowie gesundheits- und kompetenzfördernder Maßnahmen zur Verminderung arbeitsbedingter psychischer Gefährdungen

Weitere Informationen zum Arbeitsprogramm sowie einen Erklärfilm zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung finden Sie hier:
http://www.gda-psyche.de/DE/Home/home_node.html


Arbeitsprogramm Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE)

Schwerpunkte des Arbeitsprogrammes "Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich" sind:

  • Verhältnisprävention: Entwicklung von präventiven Maßnahmen zur ergonomischen und alternsgerechten Arbeitsgestaltung und Umgestaltung von Arbeitsplätzen:
    • bei bewegungsarmen und einseitig belastenden Tätigkeiten
    • bei Tätigkeiten mit hohen körperlichen Belastung
  • Verhaltensprävention: Aktivitäten zur Gesundheitsförderung

Vorgeschaltet ist seit 01/2013 die Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken"
http://www.deinruecken.de/